![]()
Energieeffiziente Stadthäuser in Dortmund-Wambel
Ein Langzeit - Filmprojekt zum Thema Nachaltigkeit und Bauen.
Im Zentrum eines Forschungsprojekts des Instituts für Stadtbaukunst der TU Dortmund (Prof. Mäckler/ Prof. Sonne) steht die Errichtung von städtischen Musterhäusern als Grundlage für eine bau- und nutzungsbegleitende Forschung zum nachhaltigen und dauerhaften Bauen. Diese Musterhäuser sollen nach dem derzeit bestmöglichen Wissen um nachhaltige Architektur errichtet werden und dann während ihres Baues und ihrer Nutzung durch Messungen und Beobachtungen erforscht werden, um weiteres Wissen zum dauerhaften energiesparenden Bauen zu gewinnen.
Die Forschungen umfassen dabei folgende Themenbereiche: historische Untersuchungen zu langfristig erfolgreichen Typologien und Bauelementen, architektonische und städtebauliche Lösungen für eine dauerhafte und vielfältige Nutzung, architektonische Lösungen für haltbare Konstruktionen, architektonisch- technisch-konstruktive Lösungen für energiesparende Sockel, Wände und Dächer, materialkundliche Untersuchungen zu nachhaltigen Baustoffen, wärmetechnische Messungen von Bauteilen, Energiemessungen und –Berechnungen von Bau- und Nutzungsprozessen. Die Besonderheit: trotz ihrer optischen Ähnlichkeit sind die drei Bauten technisch sehr unterschiedlich ausgeführt, etwa um unterschiedliche Wandaufbauten in Bezug auf Kosten, Energieeffizienz, etc. zu vergleichen.

Der
gesamte Projektablauf wird von Zeitfilm ausführlich
dokumentiert.
In Zusammenarbeit mit der FWU (fwu.de) wird daraus eine mehrteilige DVD-Serie zur beruflichen Bildung: Nachhaltig bauen 1-4.
Am Ende wird mit einem 45-minütigen Film der Ablauf der einzelnen Schritte systematisch und anschaulich für ein breites Publikum und für die Fachwelt nachvollziehbar gemacht:
1. Welche Ziele verfolgt das Forschungsprojekt?
2. Welche
planerischen Entscheidungen wurden getroffen,
a) in städteplanerischer Sicht,
b) in Hinsicht auf die Gestaltung,
c) bezüglich Baukonstruktion und Technik,
d)
zur Bauausführung
3. Für welche Techniken und Materialien haben sich Bauherr und Architekt entschieden, und warum?
4. Wie läuft der Bau Schritt für Schritt ab, welche Gewerke greifen wie ineinander, welche Absprachen sind sinnvoll und notwendig?
5. Wie erleben die Nutzer (in diesem Fall „normale“ Mieter unterschiedlichen Lebensaltersstufen) die Häuser in ihrer praktischen Anwendung?
